Viagra, der Markenname für Sildenafil, ist ein orales Medikament, das häufig zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) eingesetzt wird. Klinische Studien und gepoolte Daten haben übereinstimmend gezeigt, dass Viagra im Allgemeinen gut verträglich ist und nur vorübergehende unerwünschte Ereignisse auftreten (JG McMurray, 2007). Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Sildenafilcitrat eine Behandlung und kein Heilmittel ist, d. h. es hilft bei der Behandlung der Symptome von ED, bekämpft aber nicht unbedingt die Ursachen (20. September 2018).
Da Viagra bestimmte Nebenwirkungen haben kann, sollte es von einem Arzt verschrieben werden, der über die Krankengeschichte des Patienten Bescheid weiß. Dadurch wird sichergestellt, dass alle potenziellen Risiken im Zusammenhang mit der Einnahme von Viagra berücksichtigt werden und die Behandlung auf den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten ist.
Eines der potenziellen Risiken im Zusammenhang mit der langfristigen Einnahme von Viagra ist das Risiko einer psychischen Abhängigkeit.
Die Patienten können psychisch von dem Medikament abhängig werden und glauben, dass sie ohne das Medikament sexuell nicht mehr leistungsfähig sind (20. September 2018).
Vorübergehende Farbenblindheit und verschwommenes Sehen können zwar als Nebenwirkungen auftreten, sind aber in der Regel vorübergehend und verschwinden von selbst (6. Februar 2020). Es ist erwähnenswert, dass der plötzliche Verlust des Sehvermögens in einem oder beiden Augen eine mögliche ernste Nebenwirkung von Viagra ist, obwohl dies relativ selten vorkommt (Viagra Nebenwirkungen Referenz).
Was die Entwicklung einer Toleranz gegenüber Viagra betrifft, so deuten die derzeitigen Forschungsergebnisse nicht darauf hin, dass Männer eine Toleranz gegenüber dem Medikament entwickeln, wodurch es mit der Zeit an Wirksamkeit verliert.
Der Konsum von Alkohol während der Einnahme von Viagra sollte mit Bedacht erfolgen. Während ein mäßiger Alkoholkonsum keine nennenswerten Risiken birgt, kann übermäßiger Alkoholkonsum die Nebenwirkungen von Viagra verstärken und es weniger wirksam machen.
Viagra kann mit bestimmten Medikamenten wie Nitraten in Wechselwirkung treten, was zu potenziell schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen kann. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren medizinischen Betreuer über alle Medikamente informieren, die Sie derzeit einnehmen, um schädliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Die derzeitigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viagra keine langfristigen Nebenwirkungen oder Gesundheitsprobleme verursacht (6. Oktober 2022). Viagra kann jedoch manchmal Priapismus verursachen, d. h. eine lang anhaltende und manchmal schmerzhafte Erektion. In diesem Fall handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der sofort behandelt werden muss (siehe Priapismus).
Schließlich ist es wichtig, mit Ihrem Arzt offen über die möglichen Risiken und Vorteile einer Langzeiteinnahme von Viagra zu sprechen. Häufige Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Hautrötungen, Magenbeschwerden, eine verstopfte Nase und Nasenbluten sind ebenfalls möglich und sollten bei Ihren Gesprächen berücksichtigt werden (21. April 2023). Regelmäßige Kontrolluntersuchungen können sicherstellen, dass Veränderungen des Gesundheitszustands oder Nebenwirkungen frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können.