Viagra ist ein Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz; Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder zu halten) bei Männern eingesetzt wird. Darüber hinaus wird es auch zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie eingesetzt, einer Form des Bluthochdrucks, die die Arterien in der Lunge und die rechte Seite des Herzens betrifft.
Der Wirkstoff in Viagra ist Sildenafilzitrat, ein Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmer (PDE5i). Diese Verbindung ist das Hauptelement, das zu den therapeutischen Wirkungen des Medikaments beiträgt. Die Funktion des Hemmstoffs besteht darin, das Enzym PDE5 zu blockieren, was wiederum die Entspannung des glatten Muskelgewebes ermöglicht und so eine Erektion bei sexueller Stimulation begünstigt.
Viagra wird in der Regel als blaue, filmbeschichtete, rundlich-diamantförmige Tabletten geliefert. Jede Tablette enthält Sildenafilcitrat, das entweder 25 mg, 50 mg oder 100 mg Sildenafil entspricht, um unterschiedlichen Dosierungsanforderungen gerecht zu werden. Es ist wichtig zu wissen, dass Viagra nur ein Markenname für Sildenafil ist; andere Marken mit demselben Wirkstoff sind ebenfalls erhältlich.
Neben Sildenafilcitrat enthält jede Viagra-Tablette auch eine Reihe inaktiver Bestandteile. Dazu gehören mikrokristalline Cellulose, wasserfreies dibasisches Calciumphosphat, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Hypromellose, Titandioxid, Laktose, Triacetin und FD & C Blue #2 Aluminium Lake. Diese Bestandteile tragen nicht zu den therapeutischen Wirkungen des Arzneimittels bei, spielen aber eine Rolle bei der Bildung, Stabilität und Absorption der Tablette.
Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wird Viagra je nach Bedarf eingenommen. Das Medikament ist am wirksamsten, wenn es eine Stunde vor der sexuellen Aktivität auf nüchternen Magen eingenommen wird. Die Dosierung variiert von Person zu Person und kann von 25 mg bis 100 mg reichen. Ein medizinischer Betreuer sollte die am besten geeignete Dosierung auf der Grundlage der spezifischen Bedürfnisse und Bedingungen des Patienten bestimmen. Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, die verschriebene Dosis nicht zu überschreiten.
Wie alle Medikamente kann auch Viagra mit anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Nitrate, eine Art von Medikamenten, die häufig bei Brustschmerzen oder Herzbeschwerden verschrieben werden, sind bei der Einnahme von Viagra besonders zu vermeiden, da die Gefahr eines erheblichen Blutdruckabfalls besteht.
Die Einnahme von Viagra kann zu bestimmten Nebenwirkungen führen, wie Kopfschmerzen, Hitzewallungen und Schwindelgefühl.
Diese sind in der Regel vorübergehend und leicht.
Wenn diese Symptome jedoch anhalten oder schwerwiegend werden, wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Viagra mit seinem Wirkstoff Sildenafilzitrat ein weit verbreitetes Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen und pulmonaler arterieller Hypertonie ist. Das Medikament ist in verschiedenen Stärken erhältlich und enthält mehrere inaktive Bestandteile. Bei vorschriftsmäßiger Anwendung und unter Beachtung der Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kann es eine sehr wirksame Behandlung sein. Wie jedes Medikament kann es jedoch Nebenwirkungen haben, und die Anwender sollten sich dieser bewusst sein.